8. offene Einzelmeisterschaft U8 2008
vom 26.10. bis 01.11.2008 in Sebnitz
Ausschreibung
Paarungen/Tabelle
Partien
1. Runde
2. Runde
3. Runde
4. Runde
5. Runde
6. Runde
7. Runde
8. Runde
9. Runde
01.11.2008
Zur letzten Runde wurde dann auch wieder vernünftig und teilweise sehr lange
an den Brettern gekämpft. Trotzdem begann die Siegerehrung pünktlich 13.30 Uhr.
An dieser nahm auch der Bürgermeister der Stadt Sebnitz Herr Mai teil. Als die
Kinder in den für die Siegerehrung umgebauten Spielsaal kamen leuchteten viele
Augen. Es waren sehr viele Bleikristallglas Trophäen aufgebaut (für jedes Kind
eine) und viele Anspruchsvolle Preise. Herr Mai richtete in seiner Grußansprache
auch herzliche Grüße des Oberbürgermeisters Herrn Ruckh aus. Das
Ostseejugendcamp Grömitz spendierte für 2 Kinder je 1 Woche Aufenthalt im
Ostseejugendcamp. Jedes Kind wurde nach vorn gerufen, bekam eine Urkunde,
Trophäe und konnte sich einen Preis aussuchen. Für manche war die Auswahl zu
groß, sie brauchten einige Zeit um sich zu entscheiden. Theo Gungl hat sich für
die DEM U10 2009 direkt qualifiziert. Selina Moses und Moritz Greßmann sind
automatisch in der 1. Runde der Feiplatzvergabe für die DEM U10 2009.
Abschließend bedankte sich Frank Spangenberg bei allen fleißigen Helfern wie
Schiedsrichter, Bulletin und Freizeitteam für die geleistete Arbeit und gab den
Termin für das nächste Jahr bekannt. Die 9. Auflage des Turniers findet vom
18.10. bis 24.10.2009 wieder in Sebnitz statt. Wie auch in den vergangenen
Jahren gibt es eine CD mit allen Bilden und Partien. Diese konnte gleich vor Ort
und nachträglich über die Geschäftsstelle des SVS per Mail
buero@schachverband-sachsen.de bestellt werden.
31.10.2008
In der Vormittagsrunde gab es unglaublich, unglaublich,
unglaublich viele PATT- Partien. Sch….recklich! Zuvor hat man sich so viel Mühe
gegeben, so viel Material erobert und dann zerplatzte der Traum vom Sieg.
Hoffentlich sind einige jetzt schlauer geworden. Kein Patt, aber trotzdem Remis
gab es auch am Brett 23. Na ja, man kennt sich halt! Aber es gab natürlich auch
Sieger, so zum Beispiel Lennard. Er kommentierte seinen Gewinn mit den Worten:
„War das ein geiles Matt“! Adam Averbukh agierte unentwegt als kleine
Plaudertasche. Hier musste der Schiedsrichter mal eine klitzekleine Ermahnung
aussprechen. Maximilian Mätzkow erklärte stolz dem Schiedsrichter seine
Eröffnungswahl: „Ich habe „cambridge springs“ gespielt und DER (Gegner) kannte
das nicht…“ Diese 7. Runde war auch die Runde der 1000 Springergabeln. Diese
kleinen niedlichen Pferdchen richteten auf etlichen Brettern richtiges Unheil
an. Am Spitzenbrett fand Theo in Kasper seinen Bezwinger. Am Brett 2 gab es mal
wieder ein polnisches Duell. Am Ende bekam jeder einen halbierten Punkt. Ich
fürchte, einige Kinder werden heute Nacht vom „Schnellspielgespenst“ entführt
und zur 9. und letzten Runde werden einige Bretter vielleicht leer bleiben.
Die 8. Runde hatte es in sich. Am Brett 22 gab es einen Streitfall um den 1.
Zug!! War es nun der d-Bauer oder der e-Bauer der zuerst berührt wurde? Der
Schiedsrichter hielt prompt die Uhr an, stellte sie zurück auf die Ausgangszeit,
begrüßte beide Spieler persönlich noch einmal herzlich zum Duell und ließ die
Partie erneut Beginnen. Nun spielten beide friedlich weiter (geht doch). Von
Brett 28 erhallte urplötzlich ein lautes OH NEIN durch den Spielsaal. Schwupps
da hatte einer seine „Tante Clara“ (die Dame) eingestellt. In meinem Verein
haben übrigens die Figuren lustige Namen. So heißt z. B. der gegnerische König „Knusperkopp“.
Auch in der 8. Runde wurden viel Knusperköppe zur Strecke gebracht. Erik
Hohlfeld hat seine treffsichere Standartaufstellung gefunden. Er siegte mehrmals
mit der Zugfolge Lc4-Lb3-Dc4-Bf7#. Neben einigen, na ja, will mal sagen kleinen,
nicht ganz fairen Remisangeboten (natürlich mit ungeheuer weniger Material)
trieb es ein Spieler richtig auf die Spitze. Hier das Wortgefecht: „Remis?“,
„Nein“, „doch Remis“, „Ich lehne ab!“, „Nein Remis“, „Nein, nicht Remis“… dann
schritt der Schiedsrichter ein und ermahnte den Spieler der ständig seinen
Gegner nervte (sonst würden die beiden jetzt noch da sitzen…). Katja musste
tieftraurig die Tatsache hinnehmen ihre Dame auf einem Feld losgelassen zu
haben… und verlor wenige Züge danach die Partie. Am Brett 5 kullerten auch
unentwegt die Tränen wegen eines eingestellten Bauern. Nun ja, am Ende hat er
gewonnen und der Gegner nun wiederum sehr traurig, weil er sich nicht mehr
konzentrieren konnte und einen Springer einstellte. Ja, manchmal ist der
Schiedsrichterjob der härteste Job der Welt. Aber auch ein schöner, denn er kann
auch auf andere Art und Weise die traurigen Kinderaugen wieder zum strahlen
bringen! Morgen hoffen wir eine ruhige, stressfreie letzte 9. Runde zu haben,
denn ALLE Kinder werden fast 2 Stunden am Brett sitzen und über tolle
Kombinationen brüten, oder auch nicht…
Freizeit ade, scheiden tut weh…
Zu Halloween stand wieder eine Doppelrunde auf dem Tagesplan. Vormittags wurden
fleißig „Mörder“, „Carcasonne“ und „Tabu XXL“ gespielt. Obwohl der Wettbewerb
schon Donnerstag beendet wurde, malten und bastelten die Kinder gruselige Bilder
und schaurige Masken, für die sie am Abend gleich Verwendung hatten.
Da glücklicherweise gutes Wetter war, konnte am Nachmittag die Hüpfburg
aufgebaut werden. Neben Springen, Saltos und Ballspielen auf der Hüpfburg kamen
auch die Fallschirmspiele gut bei den Kindern an.
Abends wurden Teufel und Gespenster geschminkt, welche später hausieren kamen
und „Süßes oder Saures“ forderten. Auch das Org.-büro wurde nicht verschont und
musste ziemlich schnell für Nachschub an Süßigkeiten sorgen.
Mit der Gruselgeschichte „Das Spukhaus“ wurde Halloween beendet und anschließend
gingen alle Kinder ins Bett.
Das Freizeitteam verabschiedet sich von euch und wünscht euch eine gute
Heimreise. Wir hoffen, ihr hattet genauso viel Spaß wie wir. Die
Jahrgangsjüngeren von euch würden wir nächstes Jahr gern hier wieder sehen.
TSCHÜSS
30.10.2008
Zu Rundenbeginn wirkten einige Kinder noch recht müde. Bennett tat dies
mehrmals durch lautes Gähnen kund. Kein Wunder, denn die Quasselstrippe
brabbelte noch gegen halb 11 abends mit Zimmerkumpel Lukas. Kurz nach den ersten
Zügen lief Sebastian Pallas durch die Reihen. Offenbar war er mit seiner
Stellung zufrieden und schaute sich halt mal auf anderen Brettern um. Den ersten
Sieg des Tages errang immerhin nach 20 Minuten Maksym. Oft schauten die Kinder
zum Fenster hinaus (warum muss der Gegner auch so lange überlegen) und fragten
sich: “Wie schaut die Sonne noch mal aus?“. Nachdem am Brett 7 die Partie
beendet war, fragte ich „und Richard hat gewonnen?“ die Antwort war mit ja und
nein etwas verwirrend, denn Richard hatte tatsächlich gewonnen, aber auch
verloren. Am Brett 38 bewunderte Erik Hohlfeld fasziniert seine Uhr und wie die
Sekunden verrannen. Er hatte nur noch knapp eine Minute und Freude sich diebisch
wie die Sekunden dann Rückwärts bis zur Zeitüberschreitung ablief. Nicht nur
eine Schachstellung kann also interessant sein. Ebenfalls, aber unter anderem
Vorzeichen, verlor am Brett 3 Clara Victoria ihre Partie durch
Zeitüberschreitung. Sie schieb unter 5 Minuten Restbedenkzeit (und das braucht
sie ja dann nicht mehr) noch die Züge mit und verlor dabei kostbare Sekunden zum
rettenden 36. Zug. Am Brett 18 setzte Georg Henke die Vorbereitung tadellos auf
dem Brett um. Er besiegte mit Sizilianisch (Drachenähnlich) seine Gegner und war
zu Recht nach der Partie überglücklich. Gleiches tat ihm Henrik Hesse nach. Er
wählte gegen Königsgambit das Falkbeergambit. Offensichtlich war sein Gegner
überrascht. Henrik kam bald in großen Vorteil. Am Brett 43 wurde richtig um
jeden Zentimeter des Brettes und bis zum letzten Blutstropfen gekämpft. Hier
könnte man auch die Überschrift wählen „Ein Bauer schummelte sich zur 8. Reihe“.
Dabei hätte es andersherum laufen können. Ja, so ist das manchmal. Auch am
ersten Brett glaubte Kasper (und das mit Recht), das er gewinnt. Beide Gegner
hatten eine tadellose Bedenkzeiteinteilung, fast schon wie die Großmeister. Im
30. Zug zeigte die Uhr noch 13 Minuten auf beiden Seiten! Kasper übersah mehrere
einfache Gewinnwege obwohl er später fast 10 Minuten mehr Zeit hatte. Am Ende
erkämpfte sich sein Gegner ein Remis durch Reklamation. Der Schiedsrichter ließ
danach noch etwas weiterspielen und entschied dann bei klarer Remisstellung auf
Punkteteilung. Morgen gibt es nun die letzte Doppelrunde mit sicher
interessanten Partien und Entscheidungen. Ach, das ist ja auch noch eine
Erwähnung wert: beide Schiedsrichter wurden lobend erwähnt… und das ist gut so!
Am Donnerstag wurde nur am Vormittag eine Runde Schach gespielt. Danach kamen
viele Kinder in den Freizeittreff und spielten viele ihre gewohnten Spiele. Für
viel Spaß und Freude sorgte das Spiel „Tabu“. Mitspieler für dieses Spiel fanden
sich immer. Am Ende des Nachmittags gab es die Idee des „Mörderspiels“, welches
Anfangs irritierend war, doch auch dieses Spiel wollten alle noch lange spielen.
Über den Tag verteilt gab es den Bastel- und Malwettbewerb, welcher 17.30 Uhr zu
Ende ging. Die ersten Abgaben dafür kamen vor dem Mittag. Da die Anfrage sehr
groß war, öffneten wir den Freizeittreff schon gegen 13.00 Uhr. Doch 17.30 Uhr
war es dann vorbei, wie auch der Mal- und Bastelwettbewerb. 18.45 Uhr wurden die
jeweiligen Sieger geehrt. Es war jedoch für die Jury sehr schwer die Gewinner
festzulegen, da alle Teilnehmer sich große Mühe gegeben haben! Preise gab es in
den verschiedensten Kategorien:
„Bestes gemaltes Bild“ Julian Minkwitz
„Bestes gestaltetes Bild“ Heinz Embacher
„Bestes Team“ Jannik und Marie Porschberg
„Beste Familie“ Familie Müller
„Lustigstes Bild“ Rebecca Böhle
Erstabgeber Peter Kaufmann.
29.10.2008
Die heutige 4. Runde und 5. Runde eröffnete der Schiedsrichter mit den Worten
„Machen Sie das Spiel!“. Wieder war eine Menge los, vor allem aber bei einigen
Kindern der Schnupfen. Taschentücher mussten da schon öfter gereicht werden.
Kein Wunder bei dem ungemütlichen Wetter. Am Brett 26 kämpften in der 4. Runde
die Brüder Embacher um die „familiäre Vormachtstellung“ im Schach. Heinz machte
das Rennen und wird sich seinem Bruder Otto irgendwo und irgendwann einer
Revanche stellen müssen. Am Brett 25 fiel Marvin der Regel „berührt-geführt“ zum
Opfer. Er hatte seine Dame und einen gegnerischen Bauern angefasst. Viele
Spieler wurden ebenfalls Opfer eigener Schuld. An erster Stelle steht das
Schnellspielen. Ich habe so viele Gewinnstellungen gesehen die durch das
sinnlose Schnellspielen verdaddelt wurden. Es gab aber auch einige Zeitnotfälle.
Besonders lobend erwähnen möchte ich noch das Team, welche die ganzen Partien
zeitnah eingeben. Ich glaube Sie haben das „Hyroglyphenentzifferungszertifikat“
verdient! Ein Lob auch den fleißigen Helfern vor der Tür die die Ergebnisse noch
einmal kontrollieren und die Blätter für das Bulletin verteilen. Nicht so schön
war das kurzzeitige Handyklingeln des Freizeitteams im Turniersaal. Die
Langschläfer vergaßen den Wecker abzustellen. Lustig hingegen war die Anfrage
einer Mama ob sie ihren Sohn (bei schon laufender Partie) noch mal küssen dürfe.
Dafür, ihr lieben Mamas, wurden bereits schon 2 feste Zeiten eingeplant. Einmal
vor und einmal nach dem Spiel!
Morgen ist wieder nur eine Runde und der Nachmittag kann hoffentlich bei
schönerem Wetter für einen Ausflug in die Umgebung genutzt werden!
Erfreulicherweise kamen heute Morgen direkt nach der Partie viele Kinder in den
Freizeittreff. Bei „Lach dich schlapp“ und „Kuhhandel“ gab es viel Spaß und
Freude.
Nach der 2. Runde konnten viele vom Schach noch nicht genug bekommen. Neben der
klassischen Variante wurde auch „Card Chess“ gespielt. Die Mal- und Bastelecke
wurde ebenfalls rege genutzt.
Zum Tagesabschluss trafen sich noch einmal viele bei der
„Gute-Nacht-Geschichte“.
Donnerstag erwartet uns ein freier Nachmittag. Da könnt ihr am Mal- und
Bastelwettbewerb teilnehmen und tolle Preise gewinnen. Natürlich stehen auch
alle anderen Spiele zur Verfügung. Und wer nicht gut einschlafen kann, der
besucht uns einfach zur „Gute-Nacht-Geschichte“ um 20.00 Uhr.
28.10.2008
Die dritte Runde begann an vielen Brettern mit den
unterschiedlichsten Eröffnungen.
Bei einem u8- Kinderturnier erwartet man nur Italienisch oder Zweispringerspiel.
Weit gefehlt! Ich sah Skandinavisch, Slawisch, Sizilianisch, Caro-Kann und und
und…
An einigen Brettern flogen wieder einmal die Bauern und Figuren zu schnell übers
Brett.
Als erster musste Jannik Porschberg seine Waffen strecken, erhielt aber von
seinem Kuschelhund schnell Trost. Am Brett 5 sah ich den italienischen
Fußballstar Inzaghi, oder war das doch Julia Antolak? In der Zwischenzeit musste
Anton am Brett 4 die Brille auf seiner Nase sehr oft zurechtrücken, um den
richtigen Durchblick zu erhalten. Ich kann Euch berichten, es hat geholfen. Er
besiegte später Theo Gungl, welcher in bereits verlorener Stellung ein
Remisangebot von Anton ablehnte. Das schönste Lächeln der Welt hat unsere Tessa
Simon, besonders nach ihrem heutigen Sieg! Am Brett 24 hatte Johan Buschmann
gerade gewonnen und quittierte seinem Gegner:“ gut gespielt, Alter!“
Kevin Tong und Marcel Petersen bekamen nach ihrem schnellen „Remisgeschiebe“
gleich mal ein Donnerwetter vom Trainer! Am Brett 2. spielte Moritz Greßmann in
einigen wichtigen Phasen des Spiels zu schnell und vergurgte eine gute
Gewinnstellung zum Remis. Ein besonderes Lob geht an Sandra Wilhelm und ihren
Trainern. Mit Hilfe einer kleinen vorbereiteten Vorlage lernt sie nebenbei das
richtige Aufschreiben der Partien. Vorbildlich! Am Tisch 36 gab der kleine
tapfere Bastian nach langem Kampf entnervt mit den Worten: “Jetzt reicht´s! Ich
kann ja gar nicht so schnell schreiben wie wir spielen“, die Partie auf. Das
einzige Mädchenduell des heutigen Tages wurde am Brett 38 ausgetragen und zudem
war es das längste Duell des Tages. Das nenn ich Kampf. Leider ging es für
Rebecca etwas unglücklich aus. Sie setzte mit einer Riesen Armee ihre Gegnerin
Patt. Morgen gibt es ja wieder eine schwere Doppelrunde. Ich hoffe auf spannende
Partien und ebenso spannende kleine Geschichten!
Hurra, spielfreier Nachmittag – nur das Wetter spielte nicht mit
Auch am Dienstag war der Freizeittreff wieder gut besucht. Am Morgen standen
sportliche Übungen im Mittelpunkt, z.B. Bodenturnen, Ballspiele und
Gruppenspiele.
Weil das Wetter nicht mitspielte, musste das Fußballturnier ausfallen. Auch die
Hüpfburg konnte wegen dem schlechten Wetter nicht aufgebaut werden. Doch wir
wollen Donnerstag noch einen Versuch starten.
Dennoch war am Nachmittag für Spiel und Spaß gesorgt. Beim Kegeln traten 28
Kinder in 2 Gruppen „Rollende Kegel“ und „Flotte Kugel“ gegeneinander an. Jeder
konnte mindestens einen Wettbewerb für sich entscheiden. Zur gleichen Zeit war
der Freizeittreff wieder voll besetzt. Viele Brettspiele wurden genutzt.
27.10.2008
Nicht nur in Bonn, wo derzeit die Weltmeisterschaft zwischen Kramnik und
Anand stattfindet (Kramnik verkürzte Heute aktuell auf 4:6 und hält die WM nun
doch noch etwas spannend), nein auch hier im beschaulichen Sebnitz wird eine
Woche lang auf 64 Feldern um Punkte und Plätze gekämpft. Wie angekündigt
geleiteten die hübschen jungen Helferinnen des Turniers eigens jedes Mädchen und
jeden Jungen persönlich zum Brett und zur 1.Runde. Das Prozedere dauerte etwas
länger als geplant, dafür kam aber erst gar keine Hektik auf. Nach wenigen
einleitenden Worten gaben die beiden Schiedsrichter Frank Schulz und Michael
Rätsch 9.17 Uhr den ersten „Schlagabtausch“ frei. Und es wurde gedroht,
geschlagen und viele gute und schlechte Schachgebote dem gegnerischen König
überbracht. Am Ende gab es nur 3x einen friedlichen Ausgang und an 41 Brettern
wurde der gegnerische König zur Strecke gebracht. Einige Spieler hatten also den
1 Punkt eingeheimst, andere gelobten es in der zweiten Runde besser zu machen.
Es gab auch sehr verständnisvolle Spieler. So auch Tobias Varuzza, der dem
Schiedsrichter sein Einverständnis zum Matt gab: „Ja, ich bin einverstanden, das
ich Matt bin…“
Die 2.Runde wurde14:02 Uhr freigegeben. Hier vielen uns auch ein paar
unangenehme Dinge auf. Adam Averbukh schrie, nach dem er seine Gegnerin besiegt
hatte, diese an: „Gib endlich meine Figuren her“… das ist nicht gerade die feine
englische Art. Erik Hohlfeld machte auf seinem Partieformular nur Kreuze, obwohl
er in der 1.Runde schon gut schreiben konnte. Leider erwischt und die
Schiedsrichter schauen bei Dir jetzt besonders hin! Schachlich ist auch eine
Menge passiert. Zu viel um alles hier zu erwähnen. In den nächsten Runden gehe
ich da näher drauf ein. In Führung liegt nach der 2. Partie Peter Kaufmann vor
Moritz Greßmann und Theo Gungl. Der Freizeittreff wurde nicht nur von den
Kindern, sondern auch von den Erwachsenen gut besucht. Trotz der zwei Runden
wurde gestern auch hier viel Schach gespielt. Außerdem waren die Spiele
„Monopoly“, „Halli Galli“, „UNO“ und „Maulwurf Kompanie“ beliebt. Die Kinder
waren sehr kreativ, denn sie übten sich im Basteln von Blumen und Herzen aus
Krepppapier und anderen Bastelmaterialien. Auch die „Gute-Nacht-Geschichte“ ist
gut angekommen.
Und was ist am Dienstag los…
Heute Nachmittag können die Kinder sich auf der Hüpfburg oder beim Fußball
austoben. Je nach Wetterlage sind auch noch andere Spiele für draußen geplant.
Außerdem wird es einen Mal- oder Bastelwettbewerb geben. Und zum Abschluss eines
langen Tages darf die „Gute-Nacht-Geschichte“ nicht fehlen. Übrigens,
Kuscheltiere sind auch willkommen.
26.10.2008
Pünktlich 19.00 Uhr wurde die 8. internationale Einzelmeisterschaft durch den
Vorsitzenden des Jugendschachbund Sachsen eröffnet. In diesem Jahr nehmen 18
Mädchen und 70 Jungen aus Polen, Ungarn und mehreren Bundesländern Deutschlands
teil. 07.10.2008
Die
Teilnehmerliste ist online. Neben jungen Schachspielern aus Deutschland und
Polen nehmen erstmals auch zwei ungarische Kinder an der offenen
Einzelmeisterschaft U8 teil. 06.07.2008
Einladung zum 8. U8-Turnier in Sebnitz vom 26.10. bis 01.11.20098
Bereits zum achten Mal richtet der Jugendschachbund Sachsen
ein Schachturnier für Kinder in der U8 aus. Die Einzelmeisterschaft wird unter
Turnierbedingungen gespielt, also mit Bedenkzeiten von über 60 Minuten pro
Spieler und Partie. Gespielt werden neun Runden an sechs Tagen.
Das Besondere: die Meisterschaft wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen
Schachjugend durchgeführt. Die Meisterschaft wird gezielt an den
Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet. Nicht nur kindgerechte Spielbedingungen,
sondern auch ein besonderes und umfangreiches Rahmenprogramm machen aus einem
„bloßen Turnier“ eine Veranstaltung speziell für Kinder. Durch Kooperation mit
dem Dr. Freizeitteam der Deutschen Schachjugend ist viel Fun im Freizeitbereich
garantiert.
Schriftliche Meldung bis zum 15. September 2008 an:
Geschäftsstelle Schachverband Sachsen e. V., Uhlandstr. 39, 01069 Dresden
E-Mail:
buero@schachverband-sachsen.de
Der beste deutsche Junge ist für die DEM 2009 in der AKU10
vorberechtigt. Der zweite deutsche Junge und das beste deutsche Mädchen sind
automatisch in der ersten Runde der Freiplatzvergabe zur DEM 2009 in der AK
U10/U10w.
Mehr in der kompletten Ausschreibung.
Berichte, Fotos, Ergebnisse und Tabellen der
U8-Turniere der Vorjahre sind im Archiv zu finden.
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