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6. offene Einzelmeisterschaft U8 2006

vom 22.10. bis 28.10.2006 in Sebnitz

               Ausschreibung        Teilnehmerliste        Paarungen        Tabelle

Partien
            1. Runde         2. Runde        3. Runde        4. Runde        5. Runde
            6. Runde         7. Runde        8. Runde        9. Runde        

28.10.2006
Jeder bekam einen Pokal Jeder bekam einen schönen Preis Frank Spangenberg (Turnierleiter) und Herr Mai (Bürgermeister von Sebnitz) Sieger v.l.n.r. Ferdinand Xiong (3. Platz), Aleksandra Dadello (2. Platz w), Zsigmond Szajbély (2. Platz), Maciej Korpalski (1. Platz), Sonja Maria Bluhm (1. Platz w), Agnieszka Dmochowska (3. Platz w)

Abschließend möchte ich mich bei allen Helfern recht herzlich bedanken. Bedanken möchte ich mich auch beim Ostseejugendcamp Grömitz für die Bereitstellung von 2 x 1 Woche Training an der Ostsee. Extra zur Siegerehrung kam der Bürgermeister der Stadt Sebnitz, Herr Mai. Die Turnier-CD mit vielen Bildern, allen Partien und den Tabellenständen kann für 5,50 EUR zzgl. Versand in der Geschäftsstelle des Schachverband Sachsen e.V. bestellt werden. Im nächsten Jahr vom 14. bis 20. Oktober 2007 wird es die 7. Auflage des einzigen deutschen U8-Turniers mit langer Bedenkzeit geben. Die Tagesberichte stammten allesamt von Michael Rätsch (Schiedsrichter).

Frank Spangenberg - Vorsitzender Jugendschachbund Sachsen

Wieder einmal geht ein schönes U8-Turnier in Sebnitz zu Ende. In der letzten Runde versprach es noch einmal um den Titel spannend zu werden. Maciej würde sich nur durch einen Sieg den Titel sichern können. Zsigmond konnte sich sogar eine Niederlage leisten, würde aber dann nicht Turniersieger werden können. Egal wie es an den anderen Brettern ausgegangen wäre, er sichert sich in jedem Fall die Teilnahme zur Deutschen Meisterschaft 2007 in der Altersklasse U10. Zsigmonds Opfer in der Sizilianischen Drachenvariante auf h3 hatte durchaus seine Berechtigung. Später wurden dann die Damen getauscht und Jan-Christian lehnte Szigmonds Remisangebot in nun leicht besserer Stellung dankend ab und spielte demzufolge auf Sieg. Auf mehreren Brettern gab es übrigens Sizilianisch in vielen Variationen zu sehen. Am Brett 6 kam es unter polnischen Freunden zum Wettstreit im Spanier. Am Brett 9 spielte Ulrich gegen Maciej und hatte es mit einem Zweispringerspiel i.N. mit Sxe5 zu tun. Das lässt sich ja bekanntlich als Weißspieler sehr schön spielen. Er hatte dann auch ein schönes Matt später gefunden! Mittlerweile einigten sich am Brett 10 Sandro und Linus friedlich. Am Brett 13 gab es ein paar Probleme mit der Regelkunde über „En Passant“, die schnell vom Schiedsrichter aufgeklärt werden konnte. Bemerkenswert war auch über das ganze Turnier hindurch die Leistung der kleinen 7-jährigen Paula. Sie spielte stets sehr lange und konzentriert. So bekam sie in der letzten Runde in Gewinnstellung große Zeitprobleme. Nur widerwillig fügte die eigenwillige Paula sich dem Schiedsrichter, die Notationspflicht bis unter fünf Minuten einzuhalten. Kurz vor Ende des Turniers kam noch ein „Pressemensch“ von der örtlichen Zeitung. Er machte noch schnell ein paar Fotos für einen kommenden Zeitungsbericht. Am Schluss kam es dann am Brett 2 zum Verlust von Jan-Christian. Er konnte sich der Macht der vielen Bauern am Königsflügel nicht mehr erwehren. Am Brett 1 sorgte mit einem Sieg Maciej endgültig für Klarheiten. Ferdinand sicherte sich unter den deutschen Jungs nach Szigmond den ersehnten zweiten Quali-Platz für die Deutsche.  Zur Schlussrunde gab es noch einmal ein deutsch-polnisches Mädchenduell zwischen Sonja und Agniezka. Sonja holte sich in einer wiederum toll gespielten Partie den Punkt und wurde am Ende zu Recht bestes Mädchen!

Allen Gewinnern nun meine herzlichsten Glückwünsche!
Ich freue mich schon wieder darauf, im kommenden Jahr gemeinsam mit Frank Schulz die 7. Auflage IEM u8 als Schiedsrichter mit leiten zu dürfen. Ich hoffe wir beide waren wie immer für alle gleichermaßen faire, angenehme und nette Schiedsrichter!

27.10.2006
Im Spielsaal Im Spielsaal Wartende Eltern

Zur achten Runde hatte ich so meine Schwierigkeiten alles zu registrieren. An den hinteren Brettern änderten sich rasant die Stellungen im Minutentakt. Am Brett 26 gab es trotz eindringlicher Warnung der Schiedsrichter leider schon wieder ein Schäfermatt. Am Brett 4 spielte Ulrich mit den weißen Steinen viel zu schnell und gab neben dem Gambitbauern noch einen weiteren Bauern ab. Trotz guter Entwicklung reichte es nicht seinen Gegner in Schwierigkeiten zu bringen. Am Brett 2 war eine Wiener Partie zu  sehen. Am Brett 1 überspielte Agniezka ihren Vereinkameraden in der Eröffnung. Sein König war sehr nackend (und das im Herbst). Eine weitere spannende Partie gab es am Brett 3. Dort flehte ein weißer abgeschnittener Turm von Leonard um Rückführung in die Mitte. Indes gab Karl mit einer Übermacht von zwei Damen und zwei Türmen dem König von Felix den Rest. Am Brett 12 kämpfte Domenic lange gegen die wendige weiße Dame. Seine Dame schaute missmutig von außen zu. Am Brett 6 kam Maciej nie zur Rochade, und so war sein König ständig schwarzen Angriffen ausgesetzt. Dass das nicht gut gehen konnte, war vorauszusehen. Am Brett 5 gab es einen Streit zwischen zwei Türmen + Läufer gegen zwei Türme + Springer. Nach dem 30. Zug hatte Ferdinand die Nase vorn. Tessa gewann am Brett 21 gegen Danilo. Sie freute sich so sehr, dass ihr ansteckendes Lachen kurz durch den Spielsaal hallte... Indes gab es am Brett 2 für Sonja Maria keine Rettung mehr. Am Brett 13 flogen die Fetzen. Ein offener Schlagabtausch an zwei Fronten fegte über das Brett. Ein wirklich schwieriges Endspiel. Linus ging gegen Jonas am Ende als Sieger hervor. Am Brett 7 beobachtete ich eine von beiden Seiten sehr konzentriert geführte Partie. Hier bekämpften sich in schachlichen Fragen Aaron und Marc und letzterer angelte sich den vollen Punkt. Leonard spielte am Brett 3 gegen Dadello. Ihn sah ich schon nach toller Verteidigungsschlacht mit seinem schönen Freibauern auf der h-Linie als Sieger von dannen ziehen. Ein falscher Königszug kostete ihn hier wohl die Partie. Zu guter letzt einigten sich Agniezka in Gewinnstellung mit Vereinskamerad Maciej auf Remis. Wer will es ihnen verdenken! Vor der morgigen letzten Runde führt Maciej vor Zsigmond und Agniezka die Tabelle an. Im Moment schnuppern Zsigmond, Jan-Christian und Sonja Maria an der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Wird sich das noch ändern?
Obwohl heute wieder Doppelrunde war, nutzten einige das schöne Wetter, um Minigolf zu spielen. Im Freizeitbüro waren wieder die „üblichen Verdächtigen“, um sich wie gewöhnlich bei lustigen Spielen die Zeit zu vertreiben. Es wurden auch einige Partien Tandem gezockt; scheinbar sind ein paar Spieler mit zwei Partien pro Tag nicht ganz ausgelastet. Mit Spannung wurde die Rückrunde Berlin gegen Leipzig erwartet und obwohl sich der Kartenverkauf im Freizeitbüro in Grenzen hielt, waren doch einige Zuschauer gekommen, um ihre Teams anzufeuern. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass die Spieler der Berliner Mannschaft in der B-Gruppe dem Schiri vorwarfen, er wäre parteiisch, was bei einem Halbzeitstand von 0:6 durchaus berechtigt war. Sie konnten nur mit größter Mühe überzeugt werden, zur zweiten Halbzeit wieder aufzulaufen. Aus diesem Grund bleibt das Endergebnis auch unerwähnt. In der A-Gruppe spielten die Mannschaften jeweils in Bestbesetzung, so dass eine spannende Partie zu erwarten war. Berlin lag nach der ersten Halbzeit mit 3:1 in Führung und konnte nach einem Strafstoß ihre Führung sogar noch ausbauen. Leipzig konnte zwar noch ein Tor erzielen, aber dann ertönte der Pfiff des Unparteiischen, der die Partie souverän leitete, und es blieb damit beim 4:2.

26.10.2006
Auch in der Freizeit wird Schach gespielt Begeisterung auf der Hüpfburg Beim Basketball

„Schönes Wetter und Spannende Partien“ könnte die heutige Überschrift heißen. Am Brett 6 überlegte Maciej lange an seiner Antwort auf 1. e4, danach ging es etwas flotter voran. Den ersten Figureneinsteller des Tages beobachtete ich bei Max, einem meiner Spieler. Da muss ich wohl mal meine Trainingsmethoden überdenken... Am Brett 5 fraß die schwarze Dame grad g2 und stiftete in der weißen Stellung viel Unruhe. Schnellspieler Moritz überlistete sich durch seine Eile selbst. Am Brett 2 rochierte Alexandra lang und Zsigmond inszenierte sofort am Damenflügel einen Angriff, lüftete die Königsstellung und erreichte klare Gewinnstellung. Am Brett 1 begann alles mit einem ruhigen Zweispringerspiel i. N. mit 4. d3. Später wirbelte Maciej Sonja-Maria schwindlig und setzte sich am Ende klar durch. 9.17 Uhr war die erste Partie beendet. Erster Sieger des Tages hieß Franz-Edmund. Der kleine Lucas fiel plötzlich entweder durch einen überraschenden Zug seines Gegners, oder durch leichte Gleichgewichtsstörungen vom Stuhl... Nix passiert, alles noch dran! Am Brett 12 „vermutete“ man stark Patt, welches aber keines war. Da man sich aber bereits die Hände reichte und die Stellung schon wieder aufgebaut hatte, stand das Ergebnis also fest. Am Brett 20 wurden im Eifer des Gefechtes gleich mal zwei Züge von Weiß hintereinander gespielt. Hier konnte der Schiedsrichter rechtzeitig eingreifen. Am Brett 10 stellte Domenic plötzlich unerwartet seine Dame ein. Kurzzeitig völlig geschockt und den Tränen nah, überwand er sich und zeigte sich als toller Verlierer und reichte aufrichtig seinem Gegner die Hand! Ein großes Lob! 10.30 Uhr waren noch fünf Bretter heiß umkämpft. Am Ende wurde nur noch an Brett 3 gespielt. Agniezka kam urplötzlich in Zeitnot. Papa vermutete, dass sie nicht wusste, dass sie noch eine Zeitgutschrift bekommen würde. Die Zeitkontrolle war jedoch geschafft. Die weißen Figuren waren unbeweglich und Agniezka hätte wohl die Partie sicher mit dem richtigen Plan gewinnen können. Agniezka und Leonard einigten sich jedoch friedlich. Mit 5,5 Punkten führt nun wie ein einsamer Wolf Maciej die Tabelle an.

Yippi, wieder ein freier Nachmittag!

Trotz des schönen Wetters fuhren viele Kinder mit ihren Betreuern und Trainern nach Neustadt ins Erlebnisbad Monte Mare. Andere hingegen wollten doch noch etwas von der Sonne abbekommen und gingen wandern. 14.00 Uhr war es dann endlich soweit, das Zauberschloss „Magic Castle“ wurde aufgebaut und der wilde Tanz konnte schließlich beginnen. Zeitweise musste die Hüpfburg sogar wegen Überfüllung geschlossen werden. Damit auch die Mädchen zum Zuge kamen, gingen die Jungs erst mal Basketball spielen. Zwar handelte es sich streckenweise eher um Rugby, aber hier stand der Spaß im Vordergrund und das Resultat war eher nebensächlich. Nach der Partie stürzten sich dann die Jungs in die Hüpfburg. Dort ging es dann so richtig zur Sache und die Kids konnten sich mal nach Herzenslust austoben. Eindrucksvoll, wie viel Energie in manchen der sonst so ruhig und konzentriert am Brett sitzenden Jungen steckt. Im Gegensatz zum wilden Treiben in der Hüpfburg, ging es im Freizeitbüro eher ruhig zu. Obwohl an diesem Nachmittag keine Runde war, wurde dennoch Schach gespielt, besonders Card Chess erfreute sich großer Beliebtheit. Einige können anscheinend nicht genug bekommen. Von 19.00 bis 20.00 Uhr konnte man dann noch Kegeln. Erst wurde die Pyramide aufs Korn genommen, danach ging es in die Vollen. Die zwei Kegelbahnen reichten fast nicht aus. Am Ende stand es 1 zu 1. Dann hieß es flinke Füße machen, um die „Gute-Nacht-Geschichte“ nicht zu verpassen. Der kleine Prinz traf den Fuchs.

25.10.2006
Im Spielsaal Teilnehmer am Schellschachturnier für mitgereiste Kinder Unsere polnischen Gäste beim Boule spielen Im Freizeitbereich mit dem neuen Freizeitteamer David

Viele spannende Vereinsduelle gab es in Runde 4. Frank Spangenberg, unser Turnierleiter, wurde beim Kiebitzen am Brett 24 mit der Frage konfrontiert: “Herr Spangenberg geht der Zug?“ Am Brett 12 beobachtete ich wenige Minuten nach Rundenbeginn den ersten Dameneinsteller. Am Brett 5 knallte es fürchterlich auf h2. Agniezka griff unerbittlich an. Später erhielt sie zwei Türme gegen Läufer und Turm und gewann relativ schnell. Nach 30 Minuten tummelten sich bereits 16 Spieler außerhalb der Kampfarena. Am Brett 6 zeichnete sich ein langes Endspiel mit 2x Türmen + Springer gegen gleiches Material ab. Am Brett 1 konnte Maciej mit Hilfestellung seines Gegners seinen Doppelbauern auflösen und ging mit Mehrbauern ins Endspiel. Ebenfalls mit Mehrfigur in der „Tasche“ tauschte Sonja am Brett 4 natürlich sofort verbleibende Figuren ab. Später gewann sie gegen Kacper ihre schön geführte Partie. Am Brett 18 sah ich einen umgedrehten Turm, welcher wohl eine Dame sein sollte. Das geht natürlich nicht! Ein Turm ist und bleibt ein Turm, egal ob er liegt oder auf dem Kopf steht. Haltet einfach die Uhr an und lasst euch vom Schiedsrichter eine richtige Dame bringen! Am Brett 8 konnte Wiktoria wohl Remis halten. Jonas hatte nur einen Randbauern und den falschen Läufer. Sie hätte also nur mit ihrem König auf das Umwandlungsfeld gehen müssen. Maceij hatte auch in Runde 4 das Glück des tüchtigen und konnte in Verluststellung den Gegner noch verunsichern und ein Remis herausholen.
In Runde 5 am Brett 4 wurde der schwarze König von Agniezka schon im 4. Zug zur Strecke gebracht. Frederik wiederum mochte die eigene Dame wohl nicht so recht gebrauchen und lieferte sie auf c2 dem gegnerischen Läufer aus. Der lies sich nicht lange bitten und mampfte sie auf. Bei einigen Spielern war offensichtlich der Teufel hinter ihnen her, sie spielten mal wieder viel zu schnell. Moritz, am Brett 2, beschwerte sich über eine lästige Fliege. Sie bekam vom Schiedsrichter Saalverbot, hielt sich aber nicht so recht daran. Aber später war sie verschwunden. Am Brett 10 wurde der letzte Turm getauscht, auch wenn der Gegner nun einen mehr hatte, „Na wenn schon“! Am Brett 1 ging es hin und her. Beide schenkten sich nichts und der Ausgang der Partie war lange offen. Das bessere Ende hatte mal wieder Maceij. Am Brett 19 und 23 wurden einzügige Matts verpasst. Insgesamt gab es zwei Remis, 15 Weißsiege und acht Schwarzsiege. Mal sehen, wer morgen die Nase vorn hat.
Das Freizeitteam bekam mit David Uhlmann tatkräftige Unterstützung. Er konnte bei einigen Partien „Maulwurf Company“ und „Lach dich schlapp“ gleich die „Stammgäste“ des Freizeitbüros kennen lernen. Unsere polnischen Gäste versuchten ihr Geschick beim Boulespielen. Sportlicher Höhepunkt des Nachmittags war, von den spannenden Schachpartien mal abgesehen, das traditionelle Fußballspiel zwischen Berlin und Leipzig, das bereits zum vierten mal ausgetragen wurde. „Hier spielt man nicht Schach, sondern Fußball, da muss man rennen“, so ein Betreuer, der mit der läuferischen Leistung seines Teams offenbar nicht zufrieden schien. Berlin konnte mit 8:5 (5:1) einen geschichtsträchtigen Sieg erringen. Zur Zeit laufen die Verhandlungen über eine Revanche, die mit aller Wahrscheinlichkeit am Freitag stattfinden wird. Eintrittskarten können bei uns im Freizeitbüro erworben werden. Dort gibt es übrigens auch das Schachkreuzworträtsel.

24.10.2006

Beim Basteln Beim Freizeiteam Fußball Sieger - Team Die Unbezwingbaren Gute-Nacht-Geschichte

Regen und Wind, kurzum optimales Schachwetter zu Beginn der dritten Runde. Leider kamen zwei Spieler zu spät zum Rundenbeginn. Gleich kam eine kurze Unruhe auf. Bitte seid in den nächsten Tagen alle pünktlich zum Rundenbeginn am Brett. Einige Betreuer, Eltern und Trainer fielen leider unangenehm durch Handyklingeln auf, das unterbleibt bitte! Alle Handys sind stumm zu schalten.
Wieder waren viele verschiedene Eröffnungen wie Aljechin-Verteidigung, Skandinavisch, Sizilianisch und einige mehr gewählt worden. Nach allerdings zwei Minuten wurden am Brett 17 die Figuren bereits wieder aufgestellt. Sandro fiel auf ein „verlängertes“ Schäfermatt herein. Zsigmond spielte gegen Kacper eine durchgängig sehr schöne Angriffspartie. Hier kam Königsgambit aufs Brett. Am Brett 16 berührte Ludwig aus versehen seine Dame und schwups war sie weg ..., gleiches passierte Karl am Brett 13. Er konnte allerdings noch lange kämpfen, aber vergebens! Im Mädchenduell (Brett 2) einigte man sich nach längerem Abtasten friedlich auf Remis. Das nenn ich  deutsch-polnische Freundschaft! Am Brett 22 verlor Gerrit im 26.Zug in schlechterer Stellung nach Zeit. Am Brett 26 gelang Florian mit zwei Türmen und einem Bauern ein schönes Matt gegen König und schwarze Dame. Der längste Kampf wurde am Brett 4 zwischen Jan-Christian und Maciej gefochten. Den längeren Atem und einen Turm mehr hatte Jan-Christian und gewann nach fast zwei Stunden Gesamtspielzeit den Fight.

Juhu, ein spielfreier Nachmittag!
Einige Kinder und Betreuer nutzten die Gelegenheit und fuhren nach Neustadt zum „Monte Mare“, besuchten den Saurierpark in Kleinwelka oder schauten sich die Altstadt von Sebnitz an. Auch auf Schusters Rappen wurde der Wald erkundet. Andere nutzten die Angebote vom KiEZ zum Basteln oder vom Dr. Freizeitteam. Es wurden Kerzenständer bemalt, Blumen und andere Sachen gebastelt.
Um 14.00 Uhr war es endlich soweit: Das lang ersehnte Fußballturnier im „Millionenstadion zu Sebnitz“ war Austragungsort der inoffiziellen Fußballmannschafts-meisterschaft u8. Vier Mannschaften mit sehr außergewöhnlichen Namen – „Die Unbezwingbaren“, „Die Wilden Kerle“, „STS“ (was auch immer das bedeuten mag) und „Die Plattmacher“ – waren gewillt zu gewinnen. Unterstützt wurden sie von den zahlreich angereisten Fans, die ihre Mannschaften mit Rasseln und Tröten anfeuerten. Klarer Sieger wurden „Die Unbezwingbaren“ gefolgt von „Den Wilden Kerlen“ und den „Plattmachern“. Schlusslicht der Tabelle bildet „STS“, die trotz des besten Torwartes, Moritz Dresig, der durch erstklassige Paraden auf sich aufmerksam machte, recht hohe Niederlagen einstecken mussten. Da stimmte wohl etwas in der Abwehr nicht so recht. Held des Tages wurde zweifellos Danilo Noah Dullin, der von mehreren Gewaltschüssen der Gegner beinahe niedergestreckt wurde. Eine Runde später war er bereits wieder fit und ihm war von dem Unfall nichts mehr anzumerken. Besonders lobenswert war die große Fairness aller Teilnehmer, so dass die Schiris nur äußert selten zur Pfeife greifen mussten. Schließlich gab es für alle Teilnehmer nach einem Mannschaftsfoto noch ein paar Süßigkeiten. Abends gab es wieder die Gute-Nacht-Geschichte. Sogar einige polnische Teilnehmer lauschten gespannt. Bei Kerzenschein suchte sich jeder einen Platz, wo er es sich bequem machen konnte.

23.10.2006
Jedes Kind bekam eine Plüschfigur Diskussion vor Beginn kurz vor Rundenbeginn

Pünktlich 9.00 Uhr warteten 52 Plüschtiere geduldig auf ihre neuen Besitzer. Einige darunter wurden gleich ab Rundenstart (9.14 Uhr) zu schachlichen Glücksbringern auserkoren. An den ersten Brettern konnte man Evansgambit, Schottisch, Zweispringerspiel im Nachzug und andere klassische Eröffnungen entdecken. Die erste Partie war leider nach fünf Minuten (Sebnitzer Rekordzeit 2006 ?) beendet. Am Brett 8 teilte Ludwig seinem Gegner, der gerade aufstand und an anderen Bretter schauen wollte, mit drastischen Worten mit „eh Du, nicht aufstehen, hier bleiben“! 10.25 Uhr liefen noch vier hoch interessante Partien. Am längsten kreuzten Markus und Przemy die Klingen. Insgesamt gingen zwei Partien nach Zeitnot verloren. Wohl aber auch durch Stellung. Eine bessere Zeitausnutzung in der  zweiten Runde könnte ganz andere Resultate erbringen.

Die heutige zweite Runde begann natürlich pünktlich um 14.00 Uhr. Einigen Spielern war die Müdigkeit anzusehen. Erstes Opfer bösartiger Unachtsamkeit war Przemy, der sich über einen Damengewinn nur wenige Sekunden erfreuen konnte und von Ulrich aber blitzschnell mit Lxf7 Matt aus allen Träumen gerissen wurde! Die erste Partie der zweiten Runde war nach langen 16 „arbeitslosen Schiedsrichterminuten“ an Brett 20 entschieden. Weiter zu beobachten war die tolle Schneidersitzhaltung von Moritz Dresig. Man setzt sich halt so bequem als möglich hin. Aber der Stehspieler des Tages war Ferdinand, dessen Po offensichtlich nur wenig Berührung mit dem Stuhl hatte. An den Spitzenbrettern war schon deutlich der Leistungsunterschied zum Mittelfeld erkennbar. Nach 40 Minuten waren am Brett 1 erst neun Züge absolviert worden. Am Schluss siegte hier der Turnierfavorit in besserer Stellung nach Zeitüberschreitung von Tim.

22.10.2006

Es geht los! Pünktlich 19.00 Uhr wurde die 6. internationale Einzelmeisterschaft durch den Vizepräsidenten des Schachverband Sachsen e.V. Frank Spangenberg eröffnet. Insgesamt fanden 52 Kinder den Weg nach Sebnitz. Auch in diesem Jahr sorgt das Freizeitteam in den Spielpausen für Beschäftigung und Bewegung an der frischen Luft.

11.10.2006

Die aktuelle Liste der Teilnehmer ist abrufbar.

26.05.2006

Einladung zum 6. U8-Turnier in Sebnitz vom 22. bis 28. Oktober 2006

Bereits zum sechsten Mal richtet der Jugendschachbund Sachsen ein Schachturnier für Kinder in der U8 aus. Die Einzelmeisterschaft wird unter Turnierbedingungen gespielt, also mit Bedenkzeiten von über 60 Minuten pro Spieler und Partie. Gespielt werden neun Runden an sechs Tagen.
Das Besondere: die Meisterschaft wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Schachjugend durchgeführt. Die Meisterschaft wird gezielt an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet. Nicht nur kindgerechte Spielbedingungen, sondern auch ein besonderes und umfangreiches Rahmenprogramm machen aus einem „bloßen Turnier“ eine Veranstaltung speziell für Kinder. Durch Kooperation mit dem Dr. Freizeitteam der Deutschen Schachjugend ist viel Fun im Freizeitbereich garantiert.

Schriftliche Meldung bis zum 15. September 2006 an:
Geschäftsstelle Schachverband Sachsen e. V., Marienallee 14 B, 01099 Dresden
Tel.: 0351 8009919, Fax: 0351 8009935, Mail: buero@schachverband-sachsen.de

Die besten deutschen Spieler (zwei Jungen und ein Mädchen) sind für die DEM 2007 in der AK u10/u10w vorberechtigt.

Mehr in der kompletten Ausschreibung:

Ausschreibung regulations règlement

Berichte, Fotos, Ergebnisse und Tabellen der U8-Turniere der Vorjahre sind im Archiv zu finden.

 

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