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3. offene Einzelmeisterschaft U8 2003

vom 25.10. bis 31.10.2003 in Sebnitz

               Ausschreibung        Teilnehmerliste        Paarungen        Tabelle

Partien
            1. Runde        2. Runde        3. Runde        4. Runde        5. Runde
            6. Runde        7. Runde        8. Runde        9. Runde       

Turnier CD

Von diesem Turnier wird eine CD mit allen Bildern, Partien, Ergebnissen und dem Bulletin erstellt. Diese CD kann zum Preis von 7,00 EUR in der Geschäftsstelle des Schachverbandes Sachsen, Marienallee 14b, 01099 Dresden oder buero@schachverband-sachsen.de bestellt werden. Die CD wird dann auf Rechnung verschickt.

31.10.2003

Sieger

Die Sieger der 3. offenen Einzelmeisterschaft U8:
Daniel Rührmund, Pawel Stankiewicz, Bruno Wieczorek,
Ania Iwanow, Romy Spangenberg und Klaudia Stanowska (v.l.n.r.)

Die u8 im Rückblick

Zum Schluss war das Feld noch einmal nahe zusammen gerückt, die letzte Runde brachte Spannung. Das merkte man den Spielern auch an, es wurde gekämpft und sorgfältig nachgedacht. Am ersten Brett kam Bruno Wiezcork gegen Ania Iwanow mit Schwarz unter Druck, ihm war seine schwierige Lage bewusst. Aber plötzlich gelang es ihm, mit beiden Türmen auf die 2. Reihe vorzudringen – und diese „blinden Schweine“ sicherten einem glücklichen strahlenden Bruno das Remis und damit Platz 3. Ania Iwanow stand vor der letzten Runde bereits als Mädchensiegerin fest. Justus Matschewsky kam gegen Pawel Stankiewicz im Endspiel unter die Räder. Dies bedeutete für Pawel den alleinigen Turniersieg mit 8 Siegen. Bestes deutsches Mädchen wurde Romy Spangenberg mit einem sicheren Remis gegen Daniel Rührmund. Daniel reichte das Remis ebenfalls zu Platz 2 bei den Jungen und ist damit bester Deutscher. Lena Kühnel vergab ihre Chancen durch eine Niederlage gegen Clemens Voigt.
Wegen der starken Besetzung des Turniers gab es am Ende noch eine nette Überraschung für die Spieler: die Deutsche Schachjugend hat durch ihren Nationalen Spielleiter Norbert Lukas spontan zugesagt, dem besten deutschen Mädchen und Jungen einen Freiplatz zur nächsten DEM 2004 u10 zu versprechen.
Eine Woche in Sebnitz ist vorbei. Für den Berichterstatter, der als Neuling auf das Thema U8 stieß, eine Woche über die er noch lange nachdenken wird. Was sich einprägt, sind die faire Einstellung der Kinder, der Spaß am Schach und die unverkrampfte, unkomplizierte Handhabung durch die Leiter. Dadurch wurden auch die Eltern und Begleiter zu einem korrekten Verhalten ermuntert. Auch die weiträumige Absperrung der Erwachsenen vom Spielbereich wurde akzeptiert und könnte Vorbild für andere Turniere sein. Umstritten sind weiterhin die Fragen der richtigen Bedenkzeit und der Trennung von Mädchen und Jungen in zwei Gruppen. Hier kann man aber sicher verschiedene Haltungen akzeptieren, denn es gibt ja auch unterschiedliche Ziele mit einer solchen Veranstaltung.
Aus Sicht der Kinder spielt das alles kaum eine Rolle: sie hatten eine tolle Woche. Sie spielten gerne Schach, und dazwischen gab es viele Freunde zum Spielen. Die Freizeitangebote waren eine gelungene Abrundung.
Also, egal wie: die nächste Veranstaltung vom 16.-22.10.2004 wird sicher ebenso gelungen und empfehlenswert sein! Merkt Euch den Termin!

Rainer Niermann

30.10.2003

Maria Geise Schach spielen kann man überall Nationalgericht für Kinder Bunter Abschlussabend

Dieses Mal fühlte sich Schiedsrichter Rüdiger Schneidewind wieder zu einer Ansprache verpflichtet: „Nutzt die Zeit!“ und weiter „Es gibt jetzt eine neue Regel: wer zuerst fertig ist gewinnt. Na ja, manchmal sage ich auch die Unwahrheit… Lasst euch Zeit“. Es nutzte nicht viel, schon nach vier Zügen war die erste Partie beendet. Es war dies das „Reinrassige Schäfermatt“, während wir vorher nur abgewandelte Formen bewundern durften.
Auch die folgenden Partien gingen gewohnt schnell zu Ende, sogar die beiden Spieler am Spitzenbrett, Pawel und Bruno, schoben viel zu schnell und zu ungenau die Klötzchen über das Brett. Wie gewohnt sehr ruhig und vorsichtig spielten beispielsweise Annika, Martin, Romy und Johannes. Mit dieser Einstellung können sie das Turnier wohl jeweils als Erfolg vermelden – zumindest fahren sie mit dem guten Gefühl nach Hause, nicht leichtfertig viele Chancen vergeben zu haben.
Ein ganz anderes Bild nachmittags: die Kinder spielten konzentriert und lange. Am ersten Brett wurde Pawel von Daniel nieder gerannt. Beide griffen sich stürmisch an, aber Daniels Angriff hatte mehr Wucht. Nach gut 20 Zügen war das Schicksal des schwarzen Königs besiegelt. Daniels stolzer Kommentar: „Ich habe den Pawel geknackt.“
Lucas stürmte auch drauf los. Nach acht Zügen hatte seine Dame die beiden Türme und einen Springer aus dem weißen Lager herausgefischt. Aber danach verlor er den Faden, am Ende musste er trotz seiner erfolgreichen Killerlady die Segel streichen. Bruno hingegen zeigte sich ein weiteres Mal im Endspiel überlegen. Der siebenjährige Pole spielte mit Steffen eine fast ausgeglichene Partie – aber aus diesem „fast“ konnte der ausgefuchste Bruno schnell etwas mehr zaubern.

29.10.2003

Maximilian Lilienthal Stefan Hanisch Saurierpark Kegelnachmittag

Einige Spieler zeigten heute ihr Können. Pawel Stankiewicz hatte seinen bisher stark aufspielenden Kontrahenten Johannes Riebold im Griff, und Bruno Wieczorek zeigte wiederum seine gute Technik. In dem vorteilhaften Endspiel gegen Justus Matschewsky hatte er stets den Überblick, blockierte die Bauern auf der Farbe seines Läufers und krönte die Partie durch ein Matt. „Das ist ein lustiges Matt“ stellte sein Gegner Justus anerkennend fest.
Auf der anderen Seite war die erste Partie schon vorbei, kaum dass an anderen Brettern die Namen auf dem Formular standen. Später verließ ein Schiedsrichter für drei Minuten den Turniersaal – als er wieder kam, standen acht Kinder am TL-Tisch, um ihre Ergebnisse zu melden. Die kritische Phase, in der sich der Turniersaal rapide leert, ist nach 40 – 45 Minuten.
Als sehr fair erwies sich heute Samuel Gering. Sein Gegner Victor Schamschurko reklamierte: „Samuel hat die Dame auf f5 losgelassen und dann erst nach f4 gestellt!“ „Stimmt das, Samuel?“ Samuel überlegt kurz, ihm ist klar, dass er die Dame auf f5 verliert. Dann kämpft er mit sich und gesteht schließlich zu: „Ja“. Die Partie endete später remis, weil Victor auch nicht auf Biegen und Brechen auf Sieg spielte.
Weitere sportliche Höhepunkte waren das Fußballturnier und das Kegelturnier sowie der Besuch des Freizeitbades in Neustadt sowie der Saurierpark und Irrgarten in Kleinwelka.

28.10.2003

Turniersaal vor der Runde Schiedsrichter bei der Arbeit auf dem Spielplatz Freizeit ist anstrengend

Leider musste Kamil Nizinski krankheitsbedingt abreisen. Wir wünschen ihm gute Besserung.
Die Vormittagsrunde ließ das Herz der Schiedsrichter höher schlagen. Die Kinder waren diszipliniert und spielten nicht übereilt. Einzelne Partien blieben über lange Zeit spannend. Bruno Wieczorek und Samuel Gering hielten bis ins Endspiel nach anspruchsvoller Partie den Ausgleich. Dann setzte sich der siebenjährige Pole, der schon sehr erfahren ist, durch. Es gab auch andere planvoll und sorgfältig angelegte Partien. Viermal wurde sogar ein Patt vermeldet – wobei es dreimal aber nicht stimmte, da noch Bauern gezogen werden konnten. Nur der König war patt …
Nachmittags ging es dann schon ganz anders zu. War es Zufall, oder waren die Kinder von der Vormittagsrunde noch erschöpft? Die Reihen lichteten sich schnell, vorne wie hinten. Nach einer Stunde endete die vorletzte Partie. Den gelungenen Schlusspunkt setzten Romy Spangenberg und Johannes Riebold. Die Partie war durchgehend ausgeglichen und endete dann nach langem Spiel auch folgerichtig Remis.

27.10.2003

Schach macht doch Spaß! - Svenja Schwerdtner Eine echte Doppelbelastung für Victor Schamschurko Schuhe - Nicht nur Großmeister dürfen das ... Verkauf - hier gibt es Material für danach

In der 3. Runde ergab sich häufig schon ein anderes Bild: an vielen Brettern wurden Spieler gegeneinander gepaart, die gleichermaßen erfahren und routiniert waren. So kam es zu zwei langen Partien, die erst durch die Zeitüberschreitung entschieden wurden. Eine langwierige Eröffnungsvariante entschied die Partie an Brett 7, die e-Linie wurde von den weißen Schwerfiguren stark genutzt.
Aber es gab auch noch immer andere Erlebnisse: Die häufigste Frage in dieser Runde war: "Ist das Matt?" Die Schiris halten sich da raus, Matt ist, wenn der Gegner dies anerkennt. Und an einigen Brettern haben sich die Spieler noch immer jeden Zug wortreich kommentiert. Dies gehört ja auch zum Notieren dazu: beim Schreiben ist das laute Mitlesen eine echte Hilfe für die Kleinsten – aber beim Schachturnier ist das echt störend.
Die Schuhe müssen draußen bleiben. Die Straßenschuhe werden also gewechselt, Hausschuhe müssen her.

Rainer Niermann

26.10.2003

Partien

Schau mal

Freizeit

Auftakt zum U8-Turnier in Sebnitz – 53 Kinder am Start

53 Spieler und Spielerinnen, die zusammen keine 400 Jahre alt sind. Das ist das Teilnehmerfeld der aktuellen 3. offenen Einzelmeisterschaft U8 in Sebnitz. Wenn die Kleinen Schach spielen, geht doch vieles anders zu als gewohnt. Manchmal wird mehr mit der Notation als mit dem Gegner gekämpft. Mit dem hingegen kann man ja nette Schwätzchen halten, allen anderen Spielern und den Schiedsrichtern zum Verdruss.
Die erste Partie geht nach fünf Minuten vorbei, zügig lichten sich die Reihen. Ein paar unmögliche Züge sind auch zu bestaunen, im Moment wird noch der passende Name für die Eröffnung 1. e2–e4 Sg8–g6 gesucht. Semi-Aljechin vielleicht? Oder Fianchetto-Springer?
Immer wieder predigen die Schiedsrichter: lasst euch Zeit, ihr habt eine ganze Stunde. Oder auch: notiert das Ergebnis auf den Formularen, unterstreicht euren Namen und meldet gemeinsam beim Schiedsrichter das Ergebnis. Aber, so die entwaffnende Gegenfrage: „Wie schreibe ich das, wenn die Partie Remis ausgegangen ist?“ Na ja, die Kleinen haben bisher an der Schule weder Bruchzahlen noch Nachkommastellen gelernt.
An den vorderen Brettern sitzen aber auch schon sehr konzentriert spielende Kinder. In aller Ruhe wird der Zug ausgeführt, dann die Uhr gedrückt und schließlich der Zug notiert. Unter diesen schon routinierteren Spielern sind gerade auch die polnischen Gäste gut vertreten.
Bis auf die gewisse Unruhe sind die Kinder bisher aber sehr sportlich. Mancher gibt seinem Gegner sogar ein Tipp; die Uhren werden angehalten, wenn ein Gang zur Toilette ansteht und Tricksereien wurden noch nicht beobachtet. Die wichtigste Lektion also, Fairness, haben die Kinder schon gelernt. Oder noch nicht verlernt?

Rainer Niermann

19.08.2003

Schon zum 3. Mal findet dieses Turnier für Kinder U8 statt. Es werden auch Kinder aus der Republik Polen, der Tschechischen Republik und der Ukraine erwartet.

Auf diesen Seiten werden sicherlich wieder viele interessante und spannende Partien zu sehen sein. Durch Kooperation mit der Deutschen Schachjugend wird gemeinsam mit dem Dr. Freizeitteam der Deutschen Schachjugend für viel Fun im Freizeitbereich gesorgt. In der spielfreien Zeit gibt es im KIEZ Sebnitz und der Umgebung viel zu erleben. Erwähnenswert sind vor allem der wunderschöne Spielplatz im KIEZ, der Urzeitpark, das Modelleisenbahnmuseum in Sebnitz und viele weitere schöne Erlebnisse.

Ein Großteil der Partien und alle Tabellenstände werden täglich hier veröffentlicht.

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