Liebe Schachfreunde,
es haben sich 24
Mannschaften zur Teilnahme am JSBS-Pokal U14 2006 eingetragen, was in dieser AK
nach 2001 (20 Mannschaften) die bisher höchste Beteiligung bedeutet. Lobenswert
zu erwähnen wäre die Tatsache, dass der Spielbezirk Dresden mit ca. 55% (13
Mannschaften) daran beteiligt ist, wo doch dort im Vorjahr gerade mal eine
4er-Gruppe zusammen kam.
Aus dieser Teilnehmerzahl ergeben sich für Sonntag, 30. April 2006 vier
regionale 6er-Vorgruppen und somit, wie im Vorjahr, eine Endrunde am Sonntag,
18. Juni 2006 mit acht Mannschaften (zwei Halbfinal-Gruppen sowie A- und
B-Finale unter Mitnahme des Halbfinal-Ergebnisses ins Finale - fünf Runden an
diesem Spieltag).
Die Vergabe der diesjährigen Endrunde in den Spielbezirk Dresden (Großröhrsdorf
- im Falle der Qualifikation dieser Mannschaft) ergibt sich nicht zwangsläufig
aus dem hohen Teilnehmeranteil dieses Spielbezirkes, sondern daraus, dass nach
Leipzig (2004) und Chemnitz (2005) jetzt Dresden wieder Anspruch hat, wird aber
dadurch begünstigt, da die Hälfte der Endrunden-Teilnehmer aus diesem
Spielbezirk sein wird.
Vorrunde
Unter Rekordbeteiligung kämpften bei der
Vorrunde
zum JSBS-Pokal U14 2006 insgesamt 24 Mannschaften aus 18 Vereinen in vier
Gruppen um acht Qualifikations- plätze für die Endrunde am 18. Juni 2006. Alle
gemeldeten Teams, unter denen sich allein 13 aus dem Spielbezirk Dresden
befanden, traten zum Wettkampf an, was in den letzten Jahren nicht immer so
selbstverständlich gewesen war. Von drei Mannschaften, die nur mit drei Spielern
antraten, schafften mit SC Leipzig-Gohlis I und SC 1994 Oberland zwei Teams
sogar den Gruppensieg!
Für die Endrunde am 18. Juni 2006 haben sich qualifiziert:
SC Leipzig-Gohlis, SC Leipzig-Lindenau, USG Chemnitz, SV Muldental Wilkau-Haßlau,
SC Großröhrsdorf, USV TU Dresden, SC 1994 Oberland und SV Dresden-Striesen.
Gunter Hülle
JSBS–Pokalfinalrunde U14 am 18.06.2006 in Großröhrsdorf
SC Leipzig-Gohlis verdienter und überlegener Sieger
Die
Sachsenpokal–Endrunde der besten acht Teams der Altersklasse U14 war ein
hochkarätig besetztes Kräftemessen, denn immerhin zwölf Teilnehmer der Deutschen
Einzelmeister- schaften kämpften für ihre Vereinsmannschaft. Die Festhalle
Großröhrsdorf bot dafür gute Bedingungen, in freund- schaftlicher Atmosphäre gab
es keinen Streitfall. Die gute Vorbereitung durch den Pokalreferenten Gunter
Hülle machte der Turnierleitung (Holger Gerntke, Sebastian Kaiser und Andreas
Schneider vom Gastgeber Großröhrsdorf) die Durchführung leicht.
Die freie Auslosung der beiden Halbfinalgruppen zu je vier Teams bescherte zum
Auftakt gleich das Duell zwischen Pokalverteidiger USG Chemnitz und dem SC
Leipzig-Gohlis. Spätestens nach dem 4:0-Erfolg der Gohliser war allen klar, wer
an diesem Tag der klare Favorit war. USG Chemnitz zeigte sich von der
Auftaktschlappe aber unbeeindruckt und qualifizierte sich ebenfalls für das
A-Finale.
In der anderen, doch etwas leichteren Halbfinalgruppe nutzte die junge U12-Mann-
schaft des SC 1911 Großröhrsdorf die Gunst der Stunde und qualifizierte sich mit
drei Siegen vor TU Dresden für das A-Finale.
In der Finalgruppe B war dann die Mannschaft des SC 1994 Oberland die beste und
wurde verdient Fünfter. Dahinter ging es ganz knapp zu, Platz 6 ging an den SVM
Wilkau-Haßlau, um Rang 7 musste bei gleichen Mannschafts- und Brettpunkten
zwischen Dresden-Striesen und Leipzig-Lindenau das Spiel gegeneinander zugunsten
von Dresden-Striesen entscheiden.
Im A-Finale spielten die Gohliser dann ihre ganze Routine aus und wurden mit
makellosen 12:0 Brettpunkten überlegener Sieger. Eben so verdient war der 2.
Rang des Pokalverteidigers USG Chemnitz. Als für Rang 3 und die Bronzemedaillen
entscheidend erwies sich das Spiel Großröhrsdorf gegen TU Dresden, das die
Gastgeber überraschend hoch mit 3,5:0,5 gewonnen hatten.
SWT-Dateien:
Halbfinale 1 |
Halbfinale 2 |
A-Finale |
B-Finale
DWZ-Auswertung: Halbfinale 1
| Halbfinale 2 |
A-Finale |
B-Finale
Andreas Schneider
Hier geht es zum
kompletten Bericht von Gunter Hülle
Herzlichen Glückwunsch dem Sieger von 2004 und Vorjahresdritten SC
Leipzig-Gohlis zum beeindruckend souveränen JSBS-Pokalsieg in der AK U14 2006,
für den bei der Siegerehrung neben fünf Goldmedaillen ein Jahressiegerpokal und
ein Wanderpokal bereitstand.
Glückwunsch auch dem Pokalverteidiger USG Chemnitz und der jungen U12-Mannschaft
des Endrunden-Gastgebervereins SC 1911 Großröhrsdorf, welche die Silber- bzw.
Bronzemedaillen in Empfang nehmen konnten.
Infolge der diesjährigen Rekordbeteiligung beim JSBS-Pokal von 24 Mannschaften
war es erstmalig möglich, gravierte Medaillen bei der Siegerehrung zu übergeben.
Dank eines Sonderservice durch den „Turnierleiter JSBS-Pokal“ (neuer Name nach
Umstrukturierung des JSBS-Vorstandes, vormals JSBS-Pokalreferent) konnten sich
alle Teilnehmermannschaften der Endrunde (sonst regulär nur die
Medaillengewinner) über komplett gedruckte, bei der SMM-Endrunde U12/14
nachgereichte Urkunden, im bekannt bewährten Outfit freuen, aus denen auch die
Namen aller in der Vor- und Endrunde beteiligten Mannschaftsmitglieder
hervorging.
Abschließend möchte ich es nicht versäumen, dem Org.-Team Andreas Schneider,
Holger Gerntke und Sebastian Kaiser vom Gastgeberverein SC 1911 Großröhrsdorf
für die hervorragende Durchführung der diesjährigen Endrunde zu danken!
Gunter Hülle
Turnierleiter JSBS-Pokal

zu den Ergebnissen des JSBS-Pokal U14 2003 |
2004 |
2005
| 2007 |
2008
| 2009

<< zurück