Liebe Schachfreunde,
nach anfänglicher
Meldezurückhaltung (beim Meldetermin waren es nur fünf, davon nur eine aus dem
JSB Dresden) haben sich nunmehr 16 Mannschaften zur Teilnahme am JSBS-Pokal U14
2005 eingetragen, wobei der Start von SC Oberland III gegenwärtig noch nicht
sicher ist !
Aufgrund der nun entstandenen Konstellation spielen wir in diesem Spieljahr in
4er-Vorgruppen und eine Endrunde mit acht Mannschaften (Halbfinale und Finale in
4er-Gruppen unter Mitnahme des Halbfinal-Ergebnisses). Da in diesem Spieljahr
der Schachbezirk Chemnitz mit der Ausrichtung der Endrunde dran ist, finden zwei Vorgruppen in Leipzig statt.
Dieses Spielsystem hat zwar einerseits den Nachteil von nur drei
Vorrundenpartien, weshalb der Spielbeginn auf 10 Uhr festgelegt ist, aber
andererseits den Vorzug, dass 50% aller teilnehmenden Teams bis zum Schluss
dabei sein können und dadurch die Spannung länger anhält! Des Weiteren kommen
zwei Mannschaften mehr in den Genuss von Punkten im „JSBS-Jugendwettbewerb“
(sonst nur sechs Endrundenteilnehmer)!Gunter Hülle
Für die Endrunde am 04. Juni 2005 haben sich qualifiziert:
BSG Chemie Leipzig, ESV Delitzsch, SC Leipzig-Gohlis, SC Leipzig-Lindenau, USG
Chemnitz, SVM Wilkau-Haßlau I, SC 1994 Oberland I und II.
Finale
Überlegener Sieger beim JSBS-Pokal U14 wurde die USG Chemnitz
vor ESV Delitzsch und dem SC Leipzig-Gohlis. Auf
http://www.usg-jugendschach.de/ gibt es bereits die Tabellen.
Die SWT-Dateien: Halbfinalgruppe 1
| Halbfinalgruppe 2 |
A-Finale |
B-Finale
Die besten acht von insgesamt 15 in der Vorrunde gestarteten
Mannschaften trafen sich am 4. Juni 2005 in der Chemnitzer TU-Mensa zur Endrunde
des diesjährigen JSBS-Pokals U14. Die Auslosung der Halbfinalgruppen ergab eine
gleichmäßige Verteilung der favorisierten Mannschaften.
In Gruppe 1 gewannen USG Chemnitz und SVM Wilkau-Haßlau ihre ersten beiden
Spiele und waren damit schon nach zwei Runden für das A-Finale qualifiziert. Im
direkten Vergleich nahmen die USG-ler nach dem 2:2 in der Vorrunde die Wilkauer
ernst, spielten das einzige Mal in Stammaufstellung und nahmen einen 3½:½-Sieg
mit in das A-Finale.
In Gruppe 2 gab es in der 2. Runde das Spitzenspiel ESV Delitzsch – SC
Leipzig-Gohlis. Für Delitzsch gewannen Juliane Gahn und Christoph Reinsdorf
gegen ihre höher dotierten Gegner Zhangxian Wang und Leonard Hasenclever, womit
sie ihrer Mannschaft einen 3:1-Sieg und die Tabellenspitze brachten. Vor der 3.
Runde lag nun die junge Truppe von Chemie Leipzig trotz der 1:3-Niederlage im
direkten Vergleich sogar einen halben Punkt vor den Gohlisern. Im Fernduell nahm
nun Chemie den in Bestbesetzung spielenden Delitzschern sensationell 1,5 Punkte
ab, womit man an die Überraschung aus der Vorrunde erinnerte (dort wurde
Delitzsch auf Platz 2 verwiesen) – letztlich konnte man damit aber die Gohliser
nicht halten, die beim 4:0-Sieg gegen die nur zu zweit angereiste Mannschaft SC
Oberland II leichtes Spiel hatten.
In der Finalgruppe A warteten auf die USG nun Delitzsch und Gohlis. Delitzsch
wurde mit 3½:½ besiegt (die weiblichen Reize beeinflussten diesmal die jungen
Herren nicht). Danach hätte ein halber Brettpunkt gegen Gohlis schon zum
Pokalsieg gereicht. Doch gegen den Cup-Verteidiger ging es auch ums Prestige.
Die USG blieb ihrem Rotationsprinzip treu und ließ das 2. Brett Marius Leschner
pausieren (schließlich waren die Gohliser auch ohne ihr 2. Brett Paul Doberitz
gekommen). Nach drei Siegen spielte nur noch Ingmar Oltmanns, der gegen Felix
Meißner eine schlechtere Stellung mit Minusfigur zu verwalten hatte. Ingmar
wickelte gemütlich einen Riegel aus, holte sich die Figur zurück und remisierte.
Damit gab es nach elf Jahren (damals in der U11 mit Tina Mietzner, Leonid Gitlin,
Michael Kutscha und Michel Bodnar noch unter dem Namen ESV Lok Chemnitz) wieder
einen Sieg im JSBS-Pokal durch die USG Chemnitz. Der Pokal wurde in der
Besetzung Christopher Schätz, Marius Leschner, Ingmar Oltmanns, Viet Le Minh und
Maximilian Allert gewonnen, ohne in der Endrunde auch nur eine Partie zu
verlieren.
SVM Wilkau-Haßlau verlor seine beiden Finalgruppenpartien jeweils mit 1½:2½ und
mußte sich mit dem undankbaren 4. Platz hinter ESV Delitzsch (Juliane Gahn,
Cornelia Gahn, Christoph Reinsdorf, Jennifer Brjakow) und SC Leipzig-Gohlis (Zhangxian
Wang, Felix Meißner, Leonard Hasenclever, Lennard Timmermann) begnügen.
In der Finalgruppe B hielt sich der SC Oberland I nach zwei weiteren 3:1-Siegen
mit dem ungefährdeten 5. Platz schadlos, während die BSG Chemie Leipzig nach
einem 2:2 den enttäuschten Lindenauern mit einem halben Brettpunkt den 6. Platz
wegschnappte.
Rainer Kutscha
Den kompletten Abschlussbericht von Gunter Hülle mit allen Tabellen, Ergebnissen und die
DWZ-Auswertung gibt es als pdf-Datei.

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