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Jugendschachbezirk Dresden

Bezirkspokal für Mannschaften und Bezirkseinzelmeisterschaften im Schnellschach AK u8 bis u20 m/w 2006

am 06. Mai 2006 in Bischofswerda

Tabellen: U8 | U10 | U12 | U14 | U16 | U18/20 | Gesamtwertung (xls)

Sieger im Mannschaftswettbewerb: USV TU Dresden

Die Sieger in den Einzelwettbewerben

Sieger in der Mannschaftswertung wurde der USV TU Dresden

Die Sieger in den Einzelwettbewerben

Am Sonnabend, dem 05. Mai 2006 richtete der Spielbezirk Dresden zum zweiten Mal einen kombinierten Wettkampf für Einzelspieler und Mannschaften aus. Als Einzelwett- kampf war in den Altersklassen u8 bis u18/20 die Bezirkseinzelmeisterschaft Dresden im Schnellschach für Mädchen und Jungen ausgeschrieben. Dabei spielten die Mädchen jeweils im Feld der Jungen mit und ermittelten ihre Meisterin. Gleichzeitig wurden die Platzziffern der vier besten Spieler eines Vereins addiert und als Mannschaftsergebnis um den Bezirkspokal gewertet.

Als Gastgeber fungierte wieder der SF Bischofswerda mit sehr guter Organisation im Kulturhaus des Ortes. Der Verein sorgte auch in bewährter Weise für einen Imbiss und die Getränkeversorgung. Dafür bedanken sich die Teilnehmer an dieser Stelle noch mal beim Gastgeber. Für das Spielmaterial sorgte das Schachhaus Mädler aus Dresden, welches kostenlos das Spielmaterial bereitstellte. Gleichzeitig wurde ein Verkaufsstand der Firma Mädler aufgebaut, so dass Teilnehmer und Eltern Schachartikel und Literatur erwerben konnten. Das Organisations- und Schiedsrichterteam um den Jugendbezirks- spielleiter Michael Opitz hatte den Wettkampf gut im Griff. Es hatten sich 125 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 15 Vereinen eingefunden. Leider fehlten mit Görlitz, Oberland und Coswig drei große Vereine, um noch mehr Kinder bei dieser Veranstaltung an das Schachbrett zu locken. Fast pünktlich, mit nur 15 Minuten Verspätung saßen dann auch die letzten Spieler am Brett und konnten die Partien beginnen. Die Schiedsrichter hatten kaum Mühe und auch die gefürchteten Streitfälle blieben aus. Es wurde hart, aber fair um die Punkte gekämpft.

Bis nach Beendigung der Partien die Ergebnisse fest standen und die Siegerehrung beginnen konnte, verging diesmal einige Zeit. Diese wurde zum Drucken der Urkunden, immerhin 45 Stück, und zum Errechnen der Mannschaftswertung benötigt. 12 der 15 Vereine hatten vier und mehr Teilnehmer, so dass insgesamt 26 Mannschaften in die Wertung um den Bezirkspokal kamen. Da es für diese Art der Mannschaftswertung, die Platzziffern der vier besten Spieler eines Vereins, egal welcher AK als Summe zu werten und als zweite Wertung die erzielten Punkte dieser Spieler zu nehmen, kein Computerprogramm gibt, half nur Zettel, Bleistift und viel Durchblick, den Dr. Matthias Rudolf auch wirklich unter Beweis stellte, danke dafür. So konnten in angemessener Zeit wenigstens die drei besten Mannschaften errechnet werden. Alle weiteren Mannschaften finden ihr Ergebnis im Anhang.

Ach ja, es gibt natürlich keinen Wettkampf ohne Pannen. Zuerst wurde eine Urkunde aus Versehen vom Turnierleiter mit der Abschlusstabelle anstelle des Namens bedruckt. Aber wie sagt der Volksmund? „Dumm hat Schwein“ oder „Glück im Unglück“! Genau diese Urkunde war als Probeexemplar noch mal vorhanden. Doch dann passiere die gleiche Panne noch einmal! Jetzt gab es keine Rettung, die Siegerurkunde der AK18 war hin. Da muss es eben so gehen und die Urkunde sollte nachgereicht werden.
Leider war wohl für viele der Teilnehmer und auch Eltern und Betreuer die Wartezeit bis zur Siegerehrung zu lang, obwohl wir gut im Zeitplan lagen. Die jeweiligen drei Besten der Altersklassen konnten gerade noch so geehrt werden und die Urkunden und Pokale an die Meisterinnen und Meister übergeben werden. Dann herrschte so eine Lautstärke und Undiszipliniertheit im Saal, dass es unmöglich war, die Plätze der anderen Teilnehmer zu verlesen. Also werden einige Spieler erst aus der Zeitung oder von der Homepage ihr Ergebnis erfahren. Auch die Ehrung der besten Mannschaften ging fast unter. Der große Wanderpokal wurde gerade noch so an die USV TU Dresden übergeben und wenigstens konnten auch noch paar Vertreter vom SV Dresden- Striesen und SC Einheit Bautzen (Pokalverteidiger) als Zweit- und Drittplatzierte auf die Bühne geholt werden.

Über das Verhalten bei einer Siegerehrung und was Ehrung eigentlich bedeutet, sollte vielleicht in Vorbereitung eines Wettkampfes auch im Verein mal mit Kindern gesprochen werden und auch Eltern könnten sich darüber mal Gedanken machen. Meiner Meinung nach hat jeder Teilnehmer, egal wie gut oder weniger gut er bei einem Wettkampf abgeschnitten hat, das Recht auf Anerkennung seiner Leistung und Respekt!

Doch nach der Siegerehrung gab es für uns noch eine große Überraschung. Eric Jahr wollte seine verdorbene Urkunde wenigstens mal ansehen. Diese fand er so cool, dass er bat, seinen Namen trotzdem einzudrucken. Somit bekam er ein einmaliges Unikat einer Urkunde, auf die er nun besonders stolz ist. Die umstehenden Teilnehmer fanden das besonders schick. Ob man vielleicht alle Urkunden mal so gestalten sollte?
Zum Schluss vielleicht der Spruch “Ende gut - alles gut“ und Verbesserungen im nächsten Jahr.

Bericht von Annegret Wendler

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