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Jugendschachbezirk Dresden

Bericht zur BEM Dresden 2005 U10-U16 und SEM U18

vom 16. bis 20. Februar 2005 in Sebnitz

Auch in diesem Jahr richtete der Spielbezirk Dresden traditionell seine Bezirkseinzel- meisterschaften der Altersklassen u10 – u16 im Kinder- und Erholungszentrum Sebnitz aus. Wahrscheinlich letztmalig fand zeitgleich die Sachseneinzelmeisterschaft der Altersklasse u18 statt. Als Termin war wieder die 2. Winterferienwoche von Mittwoch bis Sonntag vorgesehen, also der 16. bis 20. Februar 2005.
Das Angebot, bereits am Mittwoch anzureisen, bewährte sich in diesem Jahr erneut, denn das Wetter blieb seiner Tradition treu und es herrschten starker Schneefall und Glatteis. Trotz der schwierigen Anreisebedingungen kämpften sich alle unfallfrei durch, und das Turnier konnte planmäßig und pünktlich beginnen.

Dem bewährten Turnierleiter Michael Opitz stand ein zuverlässiges, eingespieltes Schiedsrichter- und Organisationsteam mit Siegfried Müller für die SEM sowie Andreas Worch, Frank Schulze, Thomas Hartmann, Stefan Glasewald und Dieter Gärtner für die BEM zur Seite. Um die Organisation und Finanzen kümmerte sich Annegret Wendler, während Alexander Worch als Helfer und „Laufbursche“ für die tausend kleinen Dinge zur Verfügung stand. Dank der Firma Mädler aus Dresden, dem SV Dresden-Leuben und dem Löbauer SV konnte trotz anfänglicher Probleme auch in diesem Jahr das Spielmaterial zur Verfügung gestellt werden.

Leider gab es diesmal verstärkt Probleme. Neben Krankheit einiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zu kampflosen Partien und vorzeitiger Heimreise führten, gab es auch Unfälle. Ein weiteres Problem stellten die Schäden im Gebäude dar, die angerichtet wurden.
Während die Überweisung der Teilnehmerbeträge meist rechtzeitig erfolgte und nur wenige Nachweise fehlten, gab es ein neues Problem. Die auf den Teilnehmerscheinen angegebenen Betreuer vor Ort waren eben nicht da oder es war gar kein Verantwortlicher angegeben. Meiner Meinung nach sind sich die Eltern gar nicht bewusst, was sie tun. Es ist für mich unverständlich, dass ein Spieler der AK u12, also ein 10 oder 11 Jahre altes Kind abgegeben wird, ohne einen Betreuer zu benennen, auch kein Vertreter des Vereins vor Ort ist und das Kind auch noch laut Schein Ausgang ohne Betreuer hat! Über das Thema Aufsichtspflicht wird bei der Vorbereitung der nächsten Bezirksmeisterschaft bestimmt noch nachgedacht und entsprechende Maßnahmen eingeführt werden, um diese Lücke zu schließen.

Zum Glück stand uns das komplette Bettenhaus 2 zur Verfügung und es konnten alle kurzfristigen Übernachtungswünsche, auch die erst am Anreisetag geäußerten, erfüllt werden. Als Spielräume standen der kleine Speisesaal, der Diskosaal und der Folterkeller bereit. Da alle Räume bereits am Mittwoch eingeräumt werden konnten, stand einem pünktlichen Turnierbeginn nichts im Weg.

Die vielen kleinen Probleme „hinter den Kulissen“, die von den Teilnehmern unbemerkt bleiben, konnten auch diesmal Dank der langjährigen guten Zusammenarbeit jeweils an Ort und Stelle geklärt werden. Dafür bedanken wir uns bei den Mitarbeitern des KIEZ.

Natürlich gab es zwischen und nach den Runden auch Freizeit. Diese verbrachten viele Teilnehmer beim Tischtennis oder bei Schneeballschlachten. Einige Vereine nutzten auch die hauseigene Kegelbahn. Das traditionelle Tandemturnier durfte ebenfalls nicht fehlen. Um den Spaß an der Teilnahme zu fördern, wurde in diesem Jahr die Mannschaft mit dem lustigsten Namen geehrt und nicht die spielstärkste.

Frank Spangenberg und Siegfried MüllerAm Sonntag gegen 14.00 Uhr wurde dann die Veranstaltung mit der Siegerehrung beendet. Dazu war der Vizepräsident des SVS, Frank Spangenberg, angereist. Er hatte Siegerpokale und Erinnerungs- geschenke für alle Teilnehmer der Sachseneinzelmeisterschaft u18 mitgebracht.
Für die Besten der Bezirksmeisterschaft gab es neben den Urkunden Sachpreise. Gleichzeitig wurden den Teilnehmern die Einladungen zur Sachsenmeisterschaft bzw. zum Hoffnungsturnier überreicht und werden hoffentlich den Spielbezirk auf Landesebene erfolgreich vertreten. Dabei viel Erfolg!

Annegret Wendler

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