TuS Coswig war zwar mit drei Titeln der erfolgreichste Verein bei den Landesjugendspielen, doch die meisten Punkte für den JSBS-Vereinswettbewerb 2006/07 heimste wiederum die USG Chemnitz ein, wenn auch nur knapp vor dem USV TU Dresden.
Die USG Chemnitz liegt damit in drei der vier Wettbewerbskategorien vorn und baute ihren Vorsprung auf astronomische 230 Punkte aus (zum Vergleich: in den Vorjahren waren es 2 bzw. 5). Gemäß Ausschreibung geht damit der Pokal endgültig in den Besitz der USG Chemnitz über. Zuvor war dies schon dem Dresdner SC 1898 (1997) und dem SC Leipzig-Gohlis (2001 und 2004) gelungen, übrigens ebenfalls durch dreimaligen Gewinn in Folge.
Der USV TU Dresden verdrängte den CSC Aufbau '95 noch vom 2. Platz, die SG Grün-Weiß Dresden schob sich auf Platz 4 vor und die Coswiger machten den größten Sprung in der Spitzengruppe von Rang 9 auf den 5. Platz. Diesen verloren sie dann aber wieder an den neuen Sieger im JSBS-Pokal U14, den SVM Wilkau-Haßlau, der durch diesen Triumpf vom 7. Platz zurück auf den 5. Platz stieß.
Zum Abschluss noch etwas Statistik (obwohl die Zahlen durch wechselnde Anzahl der Wettbewerbe nur bedingt vergleichbar sind):
Die 633 Punkte der USG Chemnitz stellen keinen Rekord dar, diesen hält SVL 1899 mit 657 Punkten aus dem Jahr 1993. Die 230 Punkte Vorsprung der USG egalisieren den Rekord des SC Leipzig-Gohlis, der 1999 mit genau diesem Vorsprung vor dem DSC 1898 siegte. Und selbst der hauchdünne Vorsprung von zwei Punkten, mit dem die USG 2005 vor dem SC Leipzig-Gohlis gewann, ist kein Rekord, denn diesen hält seit 1992 der SC Leipzig-Gohlis, als er die SVL 1899 um einen Punkt distanzierte.